Lexikon

Funkenschutz

Ein Funkenschutz kommt sowohl beim Schornstein als auch beim Kaminofen zum Einsatz.

Funken stellen eine große Gefahr dar, da ein Funkenflug umliegende Bereiche in Brand setzen kann. Das können beim Kaminofen Bodenbeläge, in der Nähe befindliche Vorhänge oder Holzbauteile sein, beim Schornstein durchaus auch ein nahe gelegener Wald.

Funkenschutz beim Schornstein

Beim Schornstein wird der Funkenschutz häufig in die auf dem Kopf des Schornsteins befindliche Regenhaube integriert. Bei einigen Bauorten in brandgefährlicher Lage kann der zuständige Schornsteinfeger einen Funkenschutz für den Schornstein sogar zwingend anordnen, wenn in der Umgebung hohe Brandgefahr (z. B. naheliegender Wald) besteht.

Funkenschutz beim Kaminofen

Beim Kaminofen wird ein Funkenschutz einerseits unter, andererseits vor dem Kaminofen angebracht.

Eine unter dem Kaminofen befindliche Funkenschutzplatte schützt den Bodenbelag beim Öffnen der Kaminofentür vor herausfliegenden Funken und Glutteilchen. Feuerschutzplatten bestehen meist aus Glas oder Metall und sind damit unbrennbar. Funken und Glut kühlen auf ihnen gefahrlos ab, ohne Schaden anzurichten. Dafür muss die Kaminplatte allerdings mindestens 50 cm unter dem Ofen hervorragen.

Ein Funkenschutzgitter wird vor dem Kaminofen aufgestellt und verhindert den Funkenflug nach vorne hin in den Raum. Die meisten Funkenschutzgitter bestehen aus dichtem Metallgewebe, es gibt aber auch hochwertige Ausführungen aus elegantem Spezialglas wie unser Funkenschutzgitter Club 1.

Funkenschutzgitter erfüllen nicht nur eine Schutzaufgabe, sondern können auch gezielt als Design-Elemente in die Raumgestaltung mit einbezogen werden. Unser Funkenfluggitter "Turin" in Edelstahl wertet besonders spartanisch und minmalistisch eingerichtete Räume deutlich auf, während unser Funkenschutzgitter "Landhaus" in seiner schmiedeeisernen Gestaltung vor allem Wohnräume im Landhausstil verschönert.