Lüftungsgitter

Lüftungsgitter - notwendig und schön

Die Verteilung von Luft innerhalb der Räume und die Zuführung von Verbrennungsluft aus dem Außenbereich sind sehr häufig notwendig. Nach den Standards der EnEV müssen gedämmte Gebäude luftdicht ausgeführt sein - was dazu führt, dass die für die Verbrennung eines Ofens benötigte Luft nicht mehr aus dem Innenbereich entnommen werden kann. Sie muss von außen zugeführt werden - dafür dienen Verbrennungsluftsysteme oder Kaltluftgitter. Um die vom Ofen erzeugte Wärme dann wiederum in unterschiedlichen Bereichen des Hauses nutzbar zu machen, werden Warmluftgitter verwendet. Beide gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und mit unterschiedlichen Funktionen. Wir bieten Ihnen in unserem Shop alles, was Sie rund um Ihren Ofen oder Ihre Feuerstelle benötigen.

In unserem Produktsortiment finden Sie sowohl Kalt- als auch Warmluftgitter und auch komplette Verbrennungsluftsysteme. Kalt- und Warmluftgitter sind sehr einfach voneinander zu unterscheiden: Beim Kaltluftgitter sind die Lamellen starr, beim Warmluftgitter lassen sie sich verstellen - dadurch kann man die zugeführte Menge warmer Luft bequem regulieren.

Unsere Ofengitter kommen in verschiedenen Formen und Größen: vom einfachen Hochkant-Luftgitter in Standardausführung bis hin zu runden, quadratischen oder rechteckigen Formen. Für den Außenbereich bieten wir Ihnen auch separate Wetterschutzgitter, die wirklich nur die Außenluft, nicht aber Regen oder Schmutz in den Raum lassen. Als hochwertige Ausführung finden Sie alle Lüftungsgitter auch als Edelstahl Gitter - entweder hochglänzend oder matt. Diese Universalgitter können dabei sowohl als Kaltluftgitter als auch als Warmluftgitter eingesetzt werden. Sie lassen sich besonders leicht einbauen, haben ein geringes Einbaumaß und eine besonders geringe Geräuschentwicklung. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen, von 20 x 15 cm bis zu 45 x 23 cm.

Unser CB-Verbrennungsluftsystem können Sie als Einzelklappen- oder Doppelklappensystem konzipieren, die Stutzendurchmesser reichen dabei von 50 mm bis zu 100 mm. Das Zweiklappensystem hat dabei den Vorteil, dass die Zuluftleitung bis zur Absperrklappe nicht auskühlen kann - damit wird Kondensatbildung und Rost auf der Verbrennungsluftleitung vermieden.

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Hiervon häufig gesucht

Zuluft und Verbrennungsluftsysteme

Die luftdichte Bauweise von modernen Gebäuden führt dazu, dass es im Inneren des Gebäudes zu keinem automatischen Luftwechsel mehr kommt, außer es werden explizit die Fenster geöffnet. Öfen - auch Kaminöfen - benötigen für eine saubere Verbrennung aber Sauerstoff. Damit nicht der kostbare (und dann oft schon eingeschränkt verfügbare) Sauerstoff aus der Raumluft entzogen werden muss, bieten sich Verbrennungsluftsysteme an.

Beim Fehlen eines Zuluftsystems kann - zumindest theoretisch - tatsächlich ein Sauerstoffmangel im Aufstellraum des Ofens auftreten. Dieser ist umso größer, je leistungsfähiger der Ofen ist. Wenn der Ofen sehr viel Sauerstoff "zieht" (etwa unter Vollast) kann auch ein leichter Unterdruck im Raum entstehen. Beides führt auf längere Sicht zu einem sehr unangenehmen Raumklima, Kopfschmerzen und Müdigkeit können ebenfalls entstehen.

Die einfachste Version eines Zuluftsystems ist ein Zuluftrohr mit einer Lüftungsklappe. Idealerweise sind diese Systeme auch bei Bedarf verschließbar, damit nicht dauerhaft zuströmende, kalte Luft den Raum und den Ofen mit der Zeit übermäßig auskühlt.

Technisch am kompliziertesten sind Zuluftsysteme, die direkt im Schornstein eingebaut sind. In diesem Fall hat der Schornstein zwei Züge - über den größeren, innen liegenden werden die Abgase des Ofens nach draußen befördert, über den außen liegenden Zug wird Frischluft für den Ofen angesaugt. Das hat immerhin den Vorteil, dass die Zuluft nicht mehr völlig kalt ist, sondern beim Vorbeiströmen an den heißen Abgasen bereits angewärmt wurde. Das erhöht den Wirkungsgrad des Ofens und sorgt für eine bessere Leistung, da weniger Temperatur im Ofen selbst erzeugt werden muss.

Kältebrücken bei Zuluft

Ein immer wieder kontrovers diskutiertes Thema ist die Frage, ob man sich durch den Einbau eines einfachen Zuluftsystems mit einem Kaltluftgitter eine Kältebrücke in den Raum holt. Die durch das Rohr einströmende kalte Luft könnte Bauteile auskühlen lassen, an denen sich dann Kondensat niederschlägt, was langfristig zu Durchfeuchtung und Feuchteschäden führen könnte. In der Praxis beobachtet man das allerdings selten, und beim Lüften eines Raums kommt eine vergleichsweise riesige Menge kalte Luft in den Raum - ohne dass es Schäden gibt. Eine kontrollierte Zuluftführung ist hier sicherlich weniger gefährlich als das einfache Öffnen der Fenster.

Um möglichen Schäden vorzubeugen sollte aber immer entsprechend geplant werden, eventuell sollten beim Einbau Dämmungen zum Einsatz kommen. Am besten werden solche Systeme daher im Neubau gleich mit eingeplant.

Wärmeverteilung im Innenraum

An Warmluftgitter wird nicht immer gedacht - dabei sind sie durchaus sinnvoll, auch bei Kaminöfen. Die warme Luft, die vom Ofen erzeugt wird, kann problemlos auch in andere, nahe liegende Räume geleitet werden und unterstützt dort dann ebenfalls die vorhandene Heizung.

Da viele Öfen eigentlich auch zu leistungsfähig für einen einzelnen Raum sind, kann die Wärmeverteilung auf andere Räume auch für ein ausgeglicheneres Raumklima ohne Überheizung sorgen. Die einfachste Möglichkeit, eine solche Verteilung zu erreichen sind Warmluftgitter.

Kamingitter

Kamingitter - auch als Funkenschutzgitter bezeichnet - werden dagegen vor dem Ofen aufgestellt. Ein Kamingitter soll verhindern, dass beim Öffnen der Ofentür Funken und glühende Teilchen Brandflecke verursachen. Kamingitter in unterschiedlichen Ausführungen von modern bis elegant finden Sie ebenfalls bei uns im Shop.