Schornstein Flexrohre

Flexible Abgasrohre können die Arbeit bei der Kaminsanierung aber auch bei der Querschnittsverkleinerung von bestehenden Schornsteinen erheblich vereinfachen. Sie können auch mit festen Formteilen über spezielle Anschlussstücke kombiniert werden. Auf diese Art und Weise kann man problemlos einen gemauerten Schornstein auskleiden. Auch für Sanierungsmaßnahmen bei Schornstein-Versottung können Flexrohre gute Dienste leisten. Sie sind feuchteunempfindlich und in der Regel für alle Brennstoffarten (Öl, Gas und Festbrennstoffe) geeignet. Die Grundbauteile benötigen nur einige wenige zusätzliche Formteile, damit ein Schornstein komplett saniert werden kann. Flexible Abgasrohre lassen sich in einen bestehenden Schornstein, auch bei vorhandenen Versätzen oder Schrägführungen, problemlos einführen. Auf diese Weise kann man eine Schornsteinsanierung auch sehr kostengünstig selbst durchführen, selbst bei problematischen Schornsteinverläufen.

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Unsere sehr günstigen Flexrohre aus Alu gibt es in allen wichtigen Nenndurchmessern von DN 80 bis DN 250. Sie können nach laufendem Meter gekauft werden. Dazu kommen auch Rohre aus Stahl (RPFL1), die sich für Gas- und Ölheizungen bis zu Temperaturen von 600 °C eignen, und ein Edelstahl Flexrohr mit doppelter Wandstärke (X2), die auch für Feststoff-Heizungen (Holz) geeignet sind. Aluminiumrohre eignen sich nur für den trockenen Betrieb und Temperaturen bis zu 200 °C. Dazu kommen passend Verbindungsstücke in unterschiedlichen Ausführungen, wie etwa das ZFFZS Flex-Flex, das unterschiedliche Flexrohre miteinander verbindet, oder das FRG Rohr-Flex, das zur Verbindung von festen Rohren mit flexiblen Abgasrohren gedacht ist. Alle Verbindungsstücke sind bei uns ebenfalls in den wichtigsten Nenndurchmessern von DN 80 bis DN 250 erhältlich.

Die Sanierung bei einem alten Schornstein kann sehr aufwändig sein - dafür wurden flexible Abgasrohre erfunden, um genau diese Arbeiten bedeutend einfacher zu machen.

In vielen Fällen muss beim Umstieg auf eine moderne Heizungsanlage der Innendurchmesser des alten Schornsteins signifikant verkleinert werden, da moderne Anlagen mit sehr viel geringeren Abgastemperaturen arbeiten. Wegen der geringen Abgastemperaturen ist der Innendurchmesser von alten, gemauerten Schornsteinen oft zu groß, da diese Schornsteine noch für alte Feuerungsanlagen mit wesentlich höheren Abgastemperaturen gebaut wurden. Durch das Einziehen eines Flexrohrs in den Schornstein wird der Innendurchmesser auf ein passendes Maß verkleinert und der für die Feuerungsanlage erforderliche Schornsteinzug wird so erreicht. Eine Berechnung, welcher Durchmesser geeignet ist, kann vom Schornsteinfeger vorgenommen werden.

Versottung oder Schäden am Kamin können ein weiteres Einsatzgebiet für flexible Abgasrohre sein. Bereits versottete Kamine, lassen sich, wenn sie gemauert sind oft nur unter großem Aufwand überhaupt restaurieren. In vielen Fällen ist die wesentlich einfachere Lösung, ein Edelstahl Flexrohr mit passendem Durchmesser in den Kamin einzuführen und so ein weiteres Fortschreiten der Versottung und üble Gerüche sowie heraustropfendes Kondensat zu verhindern. In diesem Fall ist ein Edelstahl Flexrohr das Rohr der Wahl, da Edelstahl auch säure- und korrosionsfest ist und auch bestehendes Kondensat das Edelstahl Flexrohr nicht schädigen kann.

Bei der Auswahl der Rohrmaterialien sollte man in den meisten Fällen ohnehin sicherheitshalber auf ein Edelstahl Flexrohr setzen. Flexible Abgasrohre aus Aluminium sind nur bis zu sehr geringen Abgastemperaturen (in der Regel rund 200 °C) geeignet, und vertragen auch säurehältiges Kondensat eher schlecht. Das Edelstahl Flexrohr ist hier sicher die besser Wahl. Beachten Sie auch, dass Sie für Festbrennstoffe (Scheitholz, Pellets, Hackschnitzel) höherwertige Abgasrohre verwenden müssen, die über eine doppelte Wandstärke verfügen. Das ist beim jeweiligen Rohr aber immer angegeben.

Die Berechnungen für den richtigen und geeigneten Rohrdurchmesser können komplex sein. Lassen Sie diese Berechnungen deshalb immer vom Fachmann (Schornsteinfeger) durchführen und halten Sie sich an die Vorgaben des Fachmanns bezüglich des Einbaus. Achten Sie auch immer darauf, dass Sie bei Verbindungen entsprechende Dichtheit herstellen.